Datenschutz prüfen im Unternehmen

Mit fortschreitender Digitalisierung und auch der Datenschutzgrundverordnung ist Datenschutz längst ein Thema geworden, in dem sich jeder in privater, aber auch beruflicher Situation einen Eindruck verschaffen sollte. Die am 25. Mai 2018 in Kraft getretene EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beschäftigt sich mit dem Datenschutzmanagement, bei dem es vorrangig um die Verarbeitung personenbezogener Daten geht. In Artikel 32 und 35 DSGVO ist festgesetzt, dass „der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter geeignete technische und organisatorische Maßnahmen treffen muss, um ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau zu gewährleisten“, sowie notwendige „Abschätzung der Folgen der vorgesehenen Verarbeitungsvorgänge für den Schutz personenbezogener Daten“ durchführen muss.

Die Notwendigkeit eines Datenschutzbeauftragten im Unternehmen hängt von den folgenden Faktoren ab:

  • Unternehmensgröße: Falls zehn oder mehr Mitarbeiter regelmäßig mit der automatisierten Datenverarbeitung beschäftigt sein, ist das Unternehmen zu einem Datenschutzbeauftragten verpflichtet.
  • Besondere Kategorien von Daten: Werden personenbezogene Daten verarbeitet, wie ethnische Herkunft, politische Meinung, religiöse Überzeugungen, Gesundheit, Gewerkschaftszugehörigkeit, etc., besteht ebenfalls die Pflicht zur Beauftragung. Dies ist unabhängig von der Unternehmensgröße.
  • Geschäftsfeld: Falls die Daten gewerblich genutzt werden, muss ebenfalls ein Datenschutzbeauftragter im Unternehmen beschäftigt sein. Auch dies ist unabhängig von der Unternehmensgröße zu betrachten.

Doch was ist eigentlich Aufgabe des Datenschutzbeauftragten? Die Tätigkeit beinhaltet nicht die Verantwortung über den gesamten Datenschutz im Unternehmen. Die Gewährleistung von relevanten Vorschriften anhand der Basis der Datenschutzgrundverordnung ist im Tätigkeitsbereich des Datenschutzbeauftragten enthalten.

Viele Unternehmen stehen dieser Tätigkeit erst einmal ratlos entgegen: Wer ist geeignet für diese Position? Welche Fähigkeiten und Kenntnisse muss ein Datenschutzbeauftragter erwerben?

Die Lösung für diese Probleme liegt oftmals in der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten als Dienstleistung. Der externe Datenschutzbeauftragte unterstützt bei der Errichtung und Aufrechterhaltung des Datenschutzmanagements anhand der gesetzlichen Regelungen der DSGVO. Hierbei begleitet der externe Beauftragte den gesamten Prozess bis zur Errichtung und Umsetzung des Datenschutzstandards, plant Maßnahmen und ermöglicht eine reibungslose Einarbeitung des internen Datenschutzbeauftragten.

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